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Aktuelles

Nachrichten, Meldungen und Entwicklungen aus der internationalen Opernwelt.

Operalia 2026 in Shanghai: Wo die nächste Generation der Opernstars antritt

15. Oktober 2026

Operalia 2026 in Shanghai: Wo die nächste Generation der Opernstars antritt

Vom 26. Oktober bis zum 1. November 2026 versammelt der internationale Gesangswettbewerb Operalia 34 junge Sängerinnen und Sänger in Shanghai. In der Jury sitzen Verantwortliche bedeutender Opernhäuser, darunter die Metropolitan Opera in New York, die Wiener Staatsoper und die Mailänder Scala. Für die Teilnehmenden geht es damit nicht allein um Preise, sondern auch um die Aufmerksamkeit jener Personen, die internationale Besetzungen mitgestalten.

Asmik Grigorian und Plácido Domingo erinnern in Jerewan an Gegham Grigorian

15. Oktober 2026

Asmik Grigorian und Plácido Domingo erinnern in Jerewan an Gegham Grigorian

Ein Abend zwischen familiärer Erinnerung und internationaler Operngeschichte: Am 16. Oktober treten Asmik Grigorian und Plácido Domingo im Nationalen Akademischen Opern- und Balletttheater in Jerewan auf. Das Galakonzert ist dem 75. Geburtstag des armenischen Tenors Gegham Grigorian gewidmet, der 2016 starb. Für seine Tochter Asmik wird der Auftritt zu einer persönlichen Hommage an den Vater und Künstler.

Wenn die Tragödie auf die Komödie trifft – Barrie Kosky inszeniert Strauss in Wien

13. Oktober 2026

Wenn die Tragödie auf die Komödie trifft – Barrie Kosky inszeniert Strauss in Wien

Ein verzweifelter Komponist, eine verlassene Ariadne und eine Koloraturkünstlerin, die mit ihrer Komödiantentruppe für Unterhaltung sorgen soll: Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos handelt auch vom Theater selbst. Am 22. November 2026 feiert an der Wiener Staatsoper eine Neuproduktion von Barrie Kosky Premiere. Franz Welser-Möst dirigiert, Golda Schultz singt Ariadne, Serena Sáenz übernimmt die Zerbinetta.

Liebe, Gier und Untergang – Zürich bündelt Rachmaninows drei Opern

13. Oktober 2026

Liebe, Gier und Untergang – Zürich bündelt Rachmaninows drei Opern

Das Opernhaus Zürich stellt drei selten gemeinsam gespielte Opern Sergej Rachmaninows an einem Abend zusammen. Am 1. November 2026 hat Dmitri Tcherniakovs Inszenierung von Aleko, Der geizige Ritter und Francesca da Rimini Premiere. Gianandrea Noseda dirigiert ein spätromantisches Triptychon, in dem Leidenschaft in Gewalt umschlägt, Besitz zum Lebensinhalt wird und eine verbotene Liebe in der Katastrophe endet.

Ein amerikanisches Herrenhaus als Schauplatz für Mozarts „Figaro“

13. Oktober 2026

Ein amerikanisches Herrenhaus als Schauplatz für Mozarts „Figaro“

In San Francisco trifft Mozarts Le nozze di Figaro auf die Gründungserzählung der Vereinigten Staaten. Die Inszenierung von Michael Cavanagh verlegt die Komödie in ein amerikanisches Herrenhaus zur Zeit der Staatsgründung. Vom 31. Oktober bis 29. November 2026 zeigt die San Francisco Opera die Produktion erneut – mit Sebastian Weigle am Pult und einem Ensemble, das die gesellschaftlichen Machtspiele der Oper in den Mittelpunkt rückt.

Zwischen Abschied und Gipfelsturm – Diana Damrau singt Strauss mit Christian Thielemann

12. Oktober 2026

Zwischen Abschied und Gipfelsturm – Diana Damrau singt Strauss mit Christian Thielemann

Diana Damrau und Christian Thielemann widmen sich in Berlin zwei sehr unterschiedlichen Klangwelten von Richard Strauss: den Vier letzten Liedern, einem musikalischen Nachdenken über Vergänglichkeit, und der Alpensinfonie, die den Aufstieg ins Hochgebirge als orchestrale Dramaturgie entfaltet. Die Staatskapelle Berlin spielt das Programm am 20. Oktober in der Staatsoper Unter den Linden und am 21. Oktober in der Philharmonie.

Götter, Verwandlung und Verführung eröffnen die Opernpremieren der Berliner Barocktage

12. Oktober 2026

Götter, Verwandlung und Verführung eröffnen die Opernpremieren der Berliner Barocktage

Mit Francesco Cavallis „La Calisto“ beginnt am 8. November die Opernreihe der Barocktage an der Staatsoper Unter den Linden. Regisseur Stefan Herheim entwirft eine „barocke Science-Fiction“-Welt für die mythologische Geschichte um Jupiter, die Nymphe Calisto und die Göttin Diana. Christina Pluhar dirigiert ihr Ensemble L’Arpeggiata gemeinsam mit der Akademie für Alte Musik Berlin; Vera-Lotte Boecker singt die Titelrolle.

Rossinis „L’equivoco stravagante“ in Wexford: Das Publikum wählt eine vergessene Oper

7. Oktober 2026

Rossinis „L’equivoco stravagante“ in Wexford: Das Publikum wählt eine vergessene Oper

Zum 75. Wexford Festival Opera kehrt Gioachino Rossinis frühe Komödie „L’equivoco stravagante“ zurück. Das Besondere: Das Werk wurde erstmals in der Geschichte des Festivals durch eine öffentliche Abstimmung ausgewählt. Zugleich erklingt Rossinis erste großformatige Oper in einer neuen kritischen Edition – nachdem sie nach ihrer Uraufführung wegen ihres als anstößig empfundenen Librettos der Zensur zum Opfer gefallen war.

90 Jahre Steve Reich: Der Komponist, der den Puls der neuen Musik veränderte

26. September 2026

90 Jahre Steve Reich: Der Komponist, der den Puls der neuen Musik veränderte

Steve Reich wird am 3. Oktober 2026 90 Jahre alt. Der New Yorker Komponist gehört zu den prägenden Gestalten der Minimal Music und hat mit Werken wie „Music for 18 Musicians“ und „Different Trains“ das Verhältnis von Rhythmus, Wiederholung, Sprache und Klang neu bestimmt. Sein Geburtstag wird weltweit mit Konzerten und Festivals gefeiert – und mit einem neuen Werk, das Reichs musikalische Sprache bis in die Gegenwart fortschreibt.

La Scala öffnet ihr digitales Archiv: Mailands Operngeschichte wird online zugänglich

25. September 2026

La Scala öffnet ihr digitales Archiv: Mailands Operngeschichte wird online zugänglich

Das Teatro alla Scala baut sein digitales Angebot aus und macht damit nicht nur aktuelle Aufführungen, sondern auch Teile seiner eigenen Theatergeschichte online zugänglich. Über LaScalaTV stehen kostenlose Inhalte und Live-Streams bereit, während das digitale Archiv der hauseigenen Zeitschrift bis in frühere Jahrgänge zurückreicht. Aus dem Mailänder Opernhaus wird damit zunehmend auch ein digitales Gedächtnis der italienischen Oper.

Pretty Yende erstmals in China: Südafrikanische Sopranistin eröffnet Musikfestival in Shenzhen

3. September 2026

Pretty Yende erstmals in China: Südafrikanische Sopranistin eröffnet Musikfestival in Shenzhen

Am 11. September 2026 kommt die südafrikanische Sopranistin Pretty Yende erstmals nach China. Bei der Eröffnung des Shenzhen „Belt and Road“ International Music Festival trifft sie im Longgang International Art Center auf den chinesischen Tenor Wang Kang. Auf dem Programm stehen Opernklassiker von Puccini und Verdi, eine Welturaufführung für Suona und Orchester sowie Musik über die Stadt Shenzhen.

Händels „Floridante“: Bayreuth Baroque holt eine selten gespielte Oper zurück auf die Bühne

1. September 2026

Händels „Floridante“: Bayreuth Baroque holt eine selten gespielte Oper zurück auf die Bühne

Mit Georg Friedrich Händels Floridante eröffnet das Bayreuth Baroque Opera Festival 2026 seine szenische Opernproduktion. Max Emanuel Cencic inszeniert und singt die Titelpartie, Markellos Chryssicos übernimmt die musikalische Leitung. Im historischen Markgräflichen Opernhaus trifft Händels kunstvoll zugespitztes Geflecht aus Liebe, Eifersucht, Macht und Verrat auf ein international besetztes Ensemble und das Wrocław Baroque Orchestra.

Staatsoper Berlin startet mit Verdi und Spontini in die neue Spielzeit

27. August 2026

Staatsoper Berlin startet mit Verdi und Spontini in die neue Spielzeit

Am 5. September beginnt an der Staatsoper Unter den Linden die Spielzeit 2026/27. Zum Auftakt steht Giuseppe Verdis „Rigoletto“ mit Simon Keenlyside in der Titelpartie auf dem Programm. Bereits wenige Tage später folgen „Samson et Dalila“, ein Konzert der Staatskapelle Berlin mit Christian Thielemann und Rudolf Buchbinder sowie am 26. September die Premiere von Gaspare Spontinis „La Vestale“ mit Sonya Yoncheva.

Sonya Yoncheva verbindet in Aix-en-Provence Operngeschichte und musikalische Gegenwart

4. August 2026

Sonya Yoncheva verbindet in Aix-en-Provence Operngeschichte und musikalische Gegenwart

Mit ihrem Konzertprogramm „Rebirth“ hat Sonya Yoncheva beim Festival d’Aix-en-Provence einen Bogen über mehrere Jahrhunderte Musikgeschichte gespannt. Gemeinsam mit Leonardo García-Alarcón und Cappella Mediterranea präsentierte die Sopranistin ein Programm zwischen Renaissance, Barock und traditionellen Liedformen, das von den Kritikern vor allem für seine musikalische Ausdruckskraft und stilistische Offenheit gewürdigt wurde.

Opéra national de Paris 2026/27: Mozart, Verdi, Puccini und Janáček prägen die neue Saison

28. Juli 2026

Opéra national de Paris 2026/27: Mozart, Verdi, Puccini und Janáček prägen die neue Saison

Die Opéra national de Paris setzt in der Spielzeit 2026/27 auf die großen Werke des Opernrepertoires. Zwischen Palais Garnier und Opéra Bastille stehen Mozart, Verdi, Donizetti, Gounod, Massenet und Janáček im Mittelpunkt. Die Saison verbindet zentrale Partituren der Operngeschichte mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern sowie den besonderen Bedingungen zweier unterschiedlicher Pariser Bühnen.

Neue ‚Carmen‘-Produktion in Salzburg: Bizets Oper zwischen Freiheit und Abhängigkeit

28. Juli 2026

Neue ‚Carmen‘-Produktion in Salzburg: Bizets Oper zwischen Freiheit und Abhängigkeit

Georges Bizets „Carmen“ kehrt mit einer Neuinszenierung zu den Salzburger Festspielen zurück. Regisseurin und Choreografin Gabriela Carrizo von Peeping Tom untersucht gemeinsam mit Dirigent Teodor Currentzis die widersprüchlichen Seiten der berühmten Titelheldin. Mit Asmik Grigorian als Carmen und Jonathan Tetelman als Don José steht eine international besetzte Produktion im Mittelpunkt des Opernprogramms 2026.

Glyndebourne bringt Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ mit neuer Klangkraft auf die Bühne

24. Juli 2026

Glyndebourne bringt Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ mit neuer Klangkraft auf die Bühne

Das Glyndebourne Festival widmet Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos eine neue Produktion und verbindet darin musikalische Raffinesse, Komik und existenzielle Fragen nach Liebe und Kunst. Unter der Leitung von Robin Ticciati und mit einem international besetzten Ensemble entwickelt das Festival Strauss’ Oper im Spannungsfeld zwischen höfischer Unterhaltung, großer Tragödie und menschlicher Verwandlung neu.

Metropolitan Opera 2026/27: Verdi, Mazzoli und ein Jubiläum am Lincoln Center

8. Juli 2026

Metropolitan Opera 2026/27: Verdi, Mazzoli und ein Jubiläum am Lincoln Center

Die Metropolitan Opera in New York plant ihre Saison 2026/27 mit fünf Neuproduktionen, zwölf Wiederaufnahmen und 193 Vorstellungen. Den Auftakt macht Verdis Macbeth mit Lise Davidsen; daneben setzt die Met auf die Uraufführung von Missy Mazzolis Lincoln in the Bardo, neue Produktionen von Jenůfa und La Fanciulla del West, die Met-Premiere von Silent Night und eine Gala zum 60-jährigen Bestehen des Hauses am Lincoln Center.

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